2006 TheDieBows feat. Marsha

An einem unserer DieBows-Abende war Marsha dabei und wir produzierten einen ihrer Songs. Gitarre und Bass natürlich live von Björn und mir eingespielt, der Rest programmiert: Besonders gefallen mir die Hörner im Zwischenteil, da geht einem doch das Herz auf.
Das verstimmte Klavier war irgendein kostenloses Plugin, ein besseres hatte ich leider nicht gefunden.

Bring Me Back To Live

Ich arbeite übrgens seit ca. 5 Jahren an einer Dance-Version der Nummer, ich bin zuversichtlich sie noch dieses Jahrzehnt fertigzukriegen!

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1990 Double U D.C. – The Killer

1990 konnte ich Simon überreden mir mal für eine Nacht seinen Amiga 500 auszuleihen. Neben einem kleinen Sequenzer-Programm hatte ich damit sogar einen richtigen Sampler zur Verfügung. Von Freitag 18:00 bis Samstag 12:00 saß ich im Prinzip ununterbrochen vor dem Gerät und produzierte folgenden Track in den ich alles reinsamplete was meine Kassettensammlung hergab.

Double U D.C. – The Killer

Die miese Sound-Qualität ist zum Teil den technischen Möglichkeiten, zum Teil aber auch dem mehrfachen Hinundherkopieren des Songs geschuldet.

Mir war selbst nicht ganz klar was eigentlich Songtitel und was Interpretenname sein sollte.
Double U = W stand jedenfalls für meinen Vornamen
D.C. hatte keine Bedeutung, ich fand es hörte sich einfach cool an, wie „Washington D.C.“
„The Killer“ war eine Hommage an mein damaliges Rock’N’Roll- und Klavier-Idol Jerry Lee Lewis, auch wenn der Song von der Musikrichtung nicht ganz so viel mit ihm zu tun hat.

Samstag nachmittag gab ich den Amiga zurück und das war das Ende dieses Projekts.

Ich erinnere mich außerdem daran, dass ich damit mal ein Mädchen beeindrucken wollte, die liess mich aber mit sinngemäß folgendem Kommentar abblitzen: „Ohne Gesang geht das aber gar nicht“

 

Bildquelle: Wikipedia.de

Veröffentlicht unter 1990

1996: Unbenanntes House Projekt mit Lothar

Lothar war der Mitbewohner eines meiner besten Freunde und hatte im Keller ein Studio mit einer Menge Hardware aufgebaut. Ich konnte ihn mit meinem X-Turn-Tracks beeindrucken und so beschlossen wir zusammen was zu produzieren.

Wir trafen uns genau zweimal und dabei kam folgender unbenannter unfertiger House-Track raus:

Lothar + Witold – Untitled

Offensichtlich haben wir während der Songs auf Kasette aufgenommen wurden einzelne Cubase-Spuren ein- und ausgeschaltet, anders kann ich mir die Kunstpause und die unsauberen Übergänge nicht erklären. Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen.

1988: E.A.Poe Boys

Ich hatte ein Wochenende sturmfreie Bude, Eltern und Schwestern waren außer Haus. Dies wollten Simon, Hans und ich nutzen um einen Song zu produzieren. Simon brachte seinen Amiga mit, ich steuerte den DX-21-Synthi bei. Hans‘ Aufgabe war … er hat auf jeden Fall die Cornflakes fürs Frühstück mitgemacht.

Im Esszimmer meiner Eltern sampelten wir den Drumloop von Funky Cold Medina, ich spielte dazu zwei Töne und wollte außerdem noch rappen. Da wir nicht in der Lage waren einen englischen Hiphop-Text zu schreiben und deutscher Hiphop uns noch nicht bekannt war, bedienten wir uns aus einem Gedichtband von Edgar Allen Poe, der bei meiner Mutter im Bücherregal mit den englischen Büchern stand.
Das Gedicht hiess To The River und genauso hiess auch der Song. Wir nannten uns unserem Textautor posthum zu Ehren E.A.Poe Boys („Boys“ hiessen damals alle angesagten Hip-Hop-Acts).

Besonders auffällig die interessant kurzen Strophen, die wohl nur aus jeweils vier Zeilen bestehen.

Das unsaubere Einsetzen des Starts des Drumloops kam dadurch, dass dieser quasi live jedemal per Mausclick von Simon gestartet wurde und diesem anscheinend das nötige Timing für diese Tätigkeit abging.

Das Stück spielten wir in der Schule im Musikunterricht vor, unser Musiklehrer, Herr Schneeweiss, meinte, es wäre eine interesannte rythmische Variation im zweiten Teil, tatsächlich hatte ich mich einfach nur verspielt, weil der Drumloop mal wieder komisch einsetzte.

E.A.Poe Boys – To The River

Einen zweiten Hit gab es – wie so oft – mal wieder nicht.

Veröffentlicht unter 1988